VERSCHOBEN | At Least There Was Nothing | Clemens Sellaoui

At Least There Was Nothing

Clemens Sellaoui

Für seine Ausstellung At Least There Was Nothing schafft Clemens Sellaoui eine räumliche Installation aus verschiedenen skulpturalen Situationen. Mit Fokus auf die materiellen Aspekte verschiedener Medien, sowie material-semiotischen Überlegungen, entsteht ein Raum in dem unterschiedliche Auffassungen von Materialität in verschiedenen Szenarien auf die Probe gestellt werden können. Fragen nach einer Materialität des Sozialen oder einer Medialität des Materiellen stehen dabei im Vordergrund. Das Experiment ist dabei von besonderer Bedeutung. In ihm begegnen sich Fakten und Fiktionen nicht nur dialektisch, sondern können gleichwertig nebeneinander existieren. Dabei dient es weniger als Methode zur Erzielung eines gewünschten Ergebnisses, als ein Ort des Aufeinandertreffens verschiedener Realitäten.
In seiner Arbeit fragt Clemens Sellaoui nach der emotionalen sowie rationalen Konstituierung der materiellen Welt. Dabei geht es ihm weniger um die Suche nach einer kohärenten Logik, als um das Aufzeigen sich ständig verändernder Strukturen von Sinnkonstrukten. Mit dieser Bedingung schafft er in seiner Arbeit Räume, in denen Fiktionen neben Fakten existieren können, Spekulationen zu Tatsachen werden und Visionen zu Realitäten.

Projektzeitraum: 03. – 29. April 2020 (wird wegen COVID-19 verschoben)

Besuchszeiten: Termine folgen

Veranstaltungen im BRUX / Freies Theater Innsbruck: Termine folgen

Freier Eintritt zu den Veranstaltungen des VORBRENNER

Clemens Sellaoui lebt und arbeitet in Wien.
Weitere Informationen: www.clemenssellaoui.com