8. – 18.04.2019 | Before the Event | Angelika Wischermann

 

Before the Event

Ein Projekt von Angelika Wischermann

Rückblick:

 

Als Performance- und Installationskünstlerin ist Angelika Wischermann für die Projektrealisierung auf Ausstellungsmöglichkeiten und Förderungen angewiesen. Bei der Umsetzung einer Idee kommt erst einmal viel Schreibtischarbeit auf sie zu. Wischermann visualisiert ihre Ideen durch Skizzen und Zeichnungen, dann geht es an die schriftliche Ausarbeitung: Kurzkonzepte, Langkonzepte, Motivation, Intention sowie Zeitplan und Kostenkalkulation müssen erstellt werden. Für jede Arbeit entsteht ein Ordner, der von Einreichung zu Einreichung wächst, da jedes Ansuchen unterschiedliche Unterlagen und Textsorten erfordert. Sind die Vorhaben ausformuliert und wurde durch Tests sichergestellt, dass sie tatsächlich umsetzungsfähig sind, werden die Projekte eingereicht. Dann heißt es ungeduldig auf Antwort warten obwohl es eigentlich sofort losgehen könnte.

Die Räume des Theaters werden zehn Tage lang offenes Atelier und Arbeitsraum. Wischermann nutz sie, um an der Visualisierung und Ausformulierung ihrer Ideen zu arbeiten. Interessierte sind herzlich eingeladen sie während dieser Zeit im Theater zu besuchen.


Projektzeitrum BRUX / Freies Theater Innsbruck: 8.-18. April 2019

Veranstaltungen:
Dienstag, 9. April 2019, 19:00 Uhr: Vortrag „Die Tat umsetzen – Der lange Weg der Projektrealisierung“
Donnerstag, 18. April 2019, 16:00 Uhr: Kaffee, Kuchen und allerlei Einreichungen

Das Projekt ist zusätzlich von 8. bis 10. November 2019 bei den Premierentage zu sehen:
„Was bisher geschah… – Projektförderung in Retrospektive“

Angelika Wischermann, geboren 1983 in Herdecke, Deutschland, studierte von 2006 bis 2009 Bildhauerei und Medienkunst an der Muthesius Kunsthochschule Kiel, von 2009 bis 2013 Bildhauerei und Multimedia bei Erwin Wurm u.a. an der Universität für angewandte Kunst Wien (Diplom 2013 bei Martin Walde). Sie lebt und arbeitet in Wien.
Angelika Wischermann arbeitet oft ortsspezifisch und beschäftigt sich mit langen oder sehr anstrengenden Tätigkeiten die sich stetig wiederholen und nicht zweckgerichtet sind.