1. – 31.04.2019 | L.eO. | Martina Jole Moro

 

L.eO.

Ein Projekt von Martina Jole Moro in Zusammenarbeit mit Verschubu

L.eO. vereint Performance mit Virtual Reality und ermöglicht parallele Erlebnisse im realen und virtuellen Raum. Im Laufe eines Monats wird das Projekt verwirklicht und bietet mit zwei öffentlichen Veranstaltungen einen Einblick in die Entwicklungen:

Im ersten Aufeinandertreffen erzeugen die Performance-Besucher*innen selbst akustische und visuelle Inhalte. Sie lernen, Licht wahrzunehmen und ihre eigene Präsenz im Licht zu manifestieren. Für die zweite Veranstaltung werden diese Inhalte transformiert, digital übersetzt und in der virtuellen Welt verwirklicht. Ein Übergang zwischen real und irreal findet statt. Die Besucher*innen werden auf die parallele Welt vorbereitet und dann hineingestoßen.

L.eO. schafft eine alternative Realität, die aus etwas Bekanntem und Gewohntem besteht, das nicht als identitätstragend wahrgenommen wird: Licht hilft uns, Tiefe und Form unserer Umgebung zu verstehen; geworfene Schatten ermöglichen uns die Analyse von psychischem Raum. L.eO. hat aber auch die einzigartige Fähigkeit, die Schatten des Lichts als individuelle Subjekte zu sehen, die neue Form und Materie erzeugen und das Potential in sich tragen, eine neue Welt zu erschaffen.

L.eO. wird zum Leben erweckt und betrieben von Martina Jole Moro in Zusammenarbeit mit dem Verschubu.

Projektzeitraum BRUX / Freies Theater Innsbruck: 1.-30. April 2019

Veranstaltungen:
Do, 4.4.2019, 20h: Selbsttrennung von Licht und Schatten in einer Akustischen Installation
Mi, 24.4.2019, 20h: L.eO. manifestiert in den Virtuellen Raum. Musikalische Performance by Benedikt Unterberger und Christian Anich.

Martina Jole Moro wurde 1990 in Mailand geboren. Seit 2013 studiert und arbeitet sie an der Architekturfakultät der Universität Innsbruck. In ihren akademischen Jahren experimentierte sie in verschiedenen Bereichen – Fotografie, Film, Animation, Grafikdesign, Musik und Theater. In ihrem derzeitigen Schaffen fokussiert sie sich auf Immersive Environments und die Theorie und Praxis des virtuellen und realen Raums. Ihre Kollaborationen und Arbeiten wurden unter anderem auf der Architekturbiennale in Venedig, der Vienna Design Week und dem Internationalen Symposium für Computational Media Art 2019 in Hongkong präsentiert.