A Poem Should Be Read In Sequence / Janine Schranz und Yen Noh / VORBRENNER18

04. – 24.06.2018 | A Poem Should Be Read In Sequence | Yen Noh und Janine Schranz

 

A Poem Should Be Read In Sequence

Ein Projekt von Yen Noh (KR) und Janine Schranz (CH)
mit Ilse Lafer (AT), Kuratorin, künstlerische Leitung der Galerie HGB Leipzig.

„A Poem Should Be Read In Sequence“ ist ein Assembly, das die zukünftige Ausstellung „A Poem Should Be Read In Sequence“ entwirft. Diese Ausstellung ist dazu bestimmt, unrealisiert zu bleiben; ihre Verwirklichung ist der Entwurf. Kuratiert von zwei Künstlerinnen, die sich mit verschiedenen Medien wie Fotografie, Architektur und Sprache auseinandersetzen, lädt das Assembly ein, diese Ausstellung ökonomisch zu analysieren. Ausgehend von Roland Barthes’ „Die Vorbereitung des Romans“ wird die Vorbereitung der auf immer aufgeschobenen Ausstellung auf der Bühne durchgeführt. Der gegenwärtige Stand der Ausstellung und die alltägliche Arbeit daran werden thematisiert, indem eine Produktion simuliert wird: Simulation als Methode für den kollektiven Schreibprozess.

Das Projekt „A Poem Should Be Read In Sequence“, das auch in Zukunft fortgeschrieben wird, will die Ausstellung von bestehenden institutionellen Normen und Mechanismen abkuppeln, und sie (vom Umsetzungszwang befreit) in eine Plattform für gemeinsames Schreiben umfunktionieren.Durch den Austausch mit Künstler_innen, Schriftsteller_innen, Tänzer_innen und Kunstinstitutionen wird die Black Box des Freien Theaters Innsbruck zu einer diskursiven Bühne transformiert.

Das dreiwöchige Assembly wird zwischen 22. – 23. Juni öffentlich präsentiert. Das detaillierte Programm wird in Kürze publiziert.

Projektzeitraum im BRUX: 4. – 24. Juni 2018