MEDEA ODER DIE KUNST DES EXILS / Alban Beqiraj / VORBRENNER 2018

03. – 09.09.2018 | MEDEA ODER DIE KUNST DES EXILS | Alban Beqiraj

Foto: Medea_Exil © Gerolld Nikoliqi

MEDEA ODER DIE KUNST DES EXILS

Ein Projekt von Alban Beqiraj (HR) in Zusammenarbeit mit Donikë Ahmeti (HR), Rajmonda Ahmetaj (HR), Mentor Berisha (HR) und Ermal Sadiku (HR).

Die performative Installation MEDEA ODER DIE KUNST DES EXILS verwendet einen poetischen Theatertext von Idlir Azizaj, der die unterschiedlichen europäischen Medea- Vorlagen von Seneca bis Heiner Müller elaboriert. In der Performance wird die Situation von Medea mit dem heutigen ‚exilantischen‘ und migrantischen Subjekt in Südosteuropa und im EU-Raum konfrontieren.

Dabei stehen unterschiedliche Biografien und deren politische und künstlerische Utopien und Ent-Täuschungen aus dem Balkan-Raum in den Vordergrund. Die Fragen nach genderspezifischen Themen, nach Emanzipation, Differenz und Akzeptanz des Anderen werden inner- und außerhalb der Europäischen Union je anders gestellt und verhandelt. MEDEA ODER DIE KUNST DES EXILS soll eine Werkstatt zu den oben genannten Themen sein. Dabei werden sowohl die künstlerischen Produktionsbedingungen in dem vom Krieg gezeichneten Kosovo zur Diskussion gestellt und die daraus folgenden ästhetischen und gesellschaftspolitischen Erwartungen und Haltungen der dort lebenden Menschen sichtbar. Andererseits sollen durch die Implementierung der KUNST DES EXILS im mitteleuropäischen Innsbruck die dortigen kunstpolitischen Praxen zum Austausch angeregt werden.

Projektzeitraum im BRUX: 03. – 09. September 2018
Aufführung: Freitag 7. September, 20.00 Uhr